Universelle Schnittstellen

Die Systemlandschaften von Banken und Versicherungen sind auch heute noch von einer Vielzahl unabhängig voneinander operierender Einzelsysteme geprägt. Dabei sind diese Systeme nicht unmittelbar miteinander integriert. Die dennoch notwendige Integration wird daher mit einer

Vielzahl von jeweils spezifischer Schnittstellen überbrückt. Während z. B. die Spartensysteme in Versicherungen Host-basiert arbeiten, werden Hauptbuch und Kostenrechnung in einer C/S-Umgebung geführt (i. d. R. SAP). Da die Transaktionen in den Spartensystemen in der Mehrzahl ebenfalls Buchungsstoff (Sollstellungen, Leistungen…) erzeugen, muss dieser entsprechend dem rechtlichen Datenkranz nach SAP transferiert werden. Die vorhandenen Schnittstellen wurden seit der ersten Konzeption aufgrund interner oder externer Anforderungen erweitert oder angepasst. Teilweise waren hierbei auch Anreicherungen erforderlich, die vom Spartensystem selbst nicht zu erzeugen sind, so dass ein weiteres System mit eingebunden werden musste.

Nicht nur aus Gründen der Wartbarkeit ist es daher sinnvoll, die Bestückung von SAP aus mehreren Zulieferersystemen über eine Schnittstelle abzuwickeln. Die universelle Schnittstelle muss die Gesamtmenge aller relevanten Attribute enthalten, das Regelwerk kann die Plausibilisierungen anhand der Beleg Art beim Einstellen in die Schnittstelle ausführen.

Es bleibt noch anzumerken, dass es sich bei der oben beschriebenen Schnittstelle als Eine von Vielen in der gesamten Systemlandschaft handelt.

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