Meine Verfügbarkeit

Seit Februar 2009 bin ich für einen Versicherungskonzern mit Sitz in Düsseldorf tätig. Ich bin zu einem Auftraggeber zurück gekehrt, für den ich bereits in der Vergangenheit häufig in diversen Projekten erfolgreich aktiv war. Die Aufgaben erstrecken sich auf die Wahrnehmung des Test-Managements sowie die Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten aus der aktuellen Planung.

Ab dem 31.12.2019 bin ich dann wieder für neue Projektaufträge verfügbar

Für Kontakte und zum Informationsaustausch stehe ich Ihnen selbstverständlich auch zu jedem früheren Zeitpunkt gerne zur Verfügung!

Migration, Migration und nochmal Migration

Ob Verschmelzung von Rechtsträgern, die Integration eines Zukaufs oder das Redesign eines veralteten Systems: Alle Ausgangssituationen haben ein Gemeinsamkeit, nämlich die Erforderlichkeit und somit die Durchführung einer Migration. Auf den ersten Blick eine einfache Sache: Analyse von Quell- und Zielsystem, Erstellung eines Mappings beider Datenhaltungssysteme und abschließend die Durchführung der Migration.

Aber so einfach ist das nicht. Das Zielsystem ist der Maßstab für den Funktionsumfang. Somit ergeben sich die Fragen, welche Daten werden hierzu vom Quellsystem benötigt, liegen diese vollständig vor oder müssen diese noch erzeugt werden? Auf der anderen Seite muss der Fall

berücksichtigt werden, dass vorhandene aber benötigte Funktionen des Quellsystems nicht im Zielsystem vorhanden sind. In diesem Fall ist der Funktionsumfang des Zielsystems zu erweitern.

Nicht zu unterschätzen ist bei diesen Projekten der „menschliche“ Effekt. Sowohl hinter dem Ziel- als auch dem Quellsystem stehen verantwortliche Entwickler und fachlich Verantwortliche. Nicht selten sind hier Eskalationen die Folge, die den geplanten Zeitablauf und somit die Dauer des Migrationsprozesses negativ beeinflussen.

Bündelung des Vertriebs in einer Vertriebsgesellschaft

Durch die Zusammenführung von vergangenheitlich eigenständigen Versicherern unter dem jeweiligen Konzerndach einer „neuen Mutter“ blieben die Vertriebsorganisationen zunächst weitgehend unangetastet. Um aus Wettbewerbsgründen den Kostendruck zu mindern, blieb logischerweise auch der Luxus nicht unangetastet, sich parallel mehrere Vertriebsorganisationen zu leisten. Zumal sich die regionale Steuerung des Außendienstes in vielen Städten in unmittelbarer Nachbarschaft befand und der Außendienst sich selbst mit dem Vermittler des anderen Versicherers als Konkurrent sah.

Die Lösungswege aus diesem unbefriedigenden Zustand herauszukommen, wurden unterschiedlich gehandhabt. Ein Konzern gab seine gesamte Ausschließlichkeitsorganisation an ein drittes Finanzdienstleistungsunternehmen ab und reduzierte seine Vertriebskosten (ohne Marketing) auf die Provisionsforderungen des Finanzdienstleisters. Ein anderer Konzern wiederum gründete eine eigene Vertriebsgesellschaft und bündelte die bisherigen Markenvertriebe unter diesem Dach. In einem weiteren Schritt soll ebenfalls der Maklervertrieb in die neue Gesellschaft integriert werden.

Beide Lösungswege reduzieren die Vertriebskosten signifikant. Nach meiner Einschätzung ist der zweite Lösungsweg die bessere Entscheidung, weil hierdurch eine höhere Identifikation mit der Konzernmarke umsetzbar ist und der Kunde durchgängig spürt, bei wem er versichert ist.

Universelle Schnittstellen

Die Systemlandschaften von Banken und Versicherungen sind auch heute noch von einer Vielzahl unabhängig voneinander operierender Einzelsysteme geprägt. Dabei sind diese Systeme nicht unmittelbar miteinander integriert. Die dennoch notwendige Integration wird daher mit einer

Vielzahl von jeweils spezifischer Schnittstellen überbrückt. Während z. B. die Spartensysteme in Versicherungen Host-basiert arbeiten, werden Hauptbuch und Kostenrechnung in einer C/S-Umgebung geführt (i. d. R. SAP). Da die Transaktionen in den Spartensystemen in der Mehrzahl ebenfalls Buchungsstoff (Sollstellungen, Leistungen…) erzeugen, muss dieser entsprechend dem rechtlichen Datenkranz nach SAP transferiert werden. Die vorhandenen Schnittstellen wurden seit der ersten Konzeption aufgrund interner oder externer Anforderungen erweitert oder angepasst. Teilweise waren hierbei auch Anreicherungen erforderlich, die vom Spartensystem selbst nicht zu erzeugen sind, so dass ein weiteres System mit eingebunden werden musste.

Nicht nur aus Gründen der Wartbarkeit ist es daher sinnvoll, die Bestückung von SAP aus mehreren Zulieferersystemen über eine Schnittstelle abzuwickeln. Die universelle Schnittstelle muss die Gesamtmenge aller relevanten Attribute enthalten, das Regelwerk kann die Plausibilisierungen anhand der Beleg Art beim Einstellen in die Schnittstelle ausführen.

Es bleibt noch anzumerken, dass es sich bei der oben beschriebenen Schnittstelle als Eine von Vielen in der gesamten Systemlandschaft handelt.

Spezial Knowhow kompakt

Seit dem Jahr 2000 bin ich mit Ausnahme einer dreimonatigen Unterbrechung lückenlos in Großprojekten tätig. Aus den unterschiedlichen und abwechslungsreichen Aufgabenstellungen ergeben sich insbesondere vier Themen, für die ich inzwischen über ein uneingeschränktes Expertenwissen verfüge. Im Einzelnen sind dies:

* Test Management und Qualitätssicherung

* Außendienstabrechnungssysteme, einschließlich Provisionsberechnung, Vergütung und Vermittlerkontokorrent

* Konzeption universeller Schnittstellen, unabhängig von synchroner oder asynchroner Bestückung, zwecks Annahme definierter Daten von System A und Weitergabe an System B.

* Migrationsprojekte, sowohl Quelle-/Ziel als auch Ziel-/Ziel-Migrationen einschließlich Planung von Auslauf- und Wiederanlaufproduktion

Sollten Sie Bedarf für Unterstützung in Ihrem Haus an einem oder mehrerer oben genannter Themen haben, so testen Sie meine fachliche Kompetenz einfach unverbindlich. Berücksichtigen Sie hierbei bitte meine Verfügbarkeit.